Der meistvertretene Patron von Kirchen im Bistum - nach Maria...

Martins-Kirchen im Bistum Trier

St. Martin in Cochem

Eine Martinus-Kirche in der alten Reichsstadt Cochem wird 1130 erstmals erwähnt. Das Chor der heutigen Pfarrkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, 1950/51 erfolgte der Wiederaufbau des Kirchenschiffs nach Plänen des Kölner Baumeisters Dominikus Böhm.

Im Besitz der Pfarrei befindet sich ein reich verziertes Silberreliquiar, das den hl. Bischof Martin darstellt. Es ist um 1500 hergestellt worden. Auf dem Kopf der Büste befindet sich eine Öffnung von ca. 12 cm Durchmesser zum Entnehmen bzw. Einsetzen der Reliquie. Nach einer nicht belegbaren Überlieferungstradition ist das Reliquiar ein Geschenk Kaiser Maximilians, der auf seinem Weg zum Reichstag nach Trier in Cochem übernachtet hat. Das kostbare Reliquiar zeigt deutlich, welche Bedeutung der hl. Martin für die Bewohner von Cochem einmal hatte.

Übersicht der Martins-Kirchen im Bistum

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Heppingen)
Bassenheim
Beltheim-Mannebach
Berus
Bickendorf
Brebach-Fechingen
Briedel
Brohl-Lützing (Oberlützingen)
Cochem
Dockendorf
Dreis
Dudeldorf (Ordorf)
Ediger-Eller
Eisenach
Ellenz-Poltersdorf
Engers
Ensch
Fell
Freisen-Grügelborn (St. Martin Reitscheid)
Gevenich
Gillenbeuren
Grafschaft (Holzweiler)
Großlittgen
Guldental (Waldhilbersheim)
Hergenfeld
Hermeskeil
Hillesheim
Idar-Oberstein (Weierbach)
Ittersdorf
Kinheim
Kirchsahr

Koblenz (Kesselheim)
Koblenz (Lay) St. Martinus
Koblenz (Pfaffendorfer Höhe)
Koblenz (Stiftungsklinikum)
Krautscheid-Ringhuscheid
Linz
Lützkampen
Martinstein
Mayen (Alzheim)
Mertesdorf
Merzig (Bietzen)
Merzkirchen
Messerich
Mettlach (Tünsdorf)
Morscheid
Münstermaifeld
Nennig
Niedergeckler
Nohfelden (Neunkirchen Nahe)
Nohn
Oberwesel
Ochtendung
Perl (Nennig)
Piesport (Niederemmel)
Niederlauch
Nittel-Rehlingen
Platten
Ralingen
Rehlingen-Siersburg
Remagen St. Martin
Rhaunen
Riol
Rittersdorf
Röhl